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Vorbereitungsphase Netzwerk Natürlicher Klimaschutz: Businessplan für klimapositive Wertschöpfungsketten
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Vorbereitungsphase Netzwerk Natürlicher Klimaschutz: Businessplan für klimapositive Wertschöpfungsketten

Natürlicher Klimaschutz hat ein grosses, aber noch viel zu wenig genutztes Potenzial im DACH-Raum. Nach der Sondierungsphase 2024 geht es nun um den Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten mit Mooren und Wäldern und die Vorbereitung der Betriebsphase ab 2026. Ab dann soll eine internationale Dachorganisation für die Skalierung sorgen.

Für die Bewältigung des Klimawandels spielt der natürliche Klimaschutz, also die langfristige Bindung von Treibhausgasen in Wäldern, Mooren, Böden, Gewässern und anderen Ökosystemen, eine wichtige Rolle. Mit staatlichen Instrumenten allein lässt sich das vorhandene Potenzial nicht ausschöpfen. Gefordert ist auch die Privat- und Finanzwirtschaft. Es gibt Beispiele, die zeigen, dass nachhaltige Wertschöpfung durch Erhaltung und Entwicklung natürlicher und naturnaher Lebensräume möglich ist. Da es sich aber nur um punktuelle Ansätze handelt, ist ihr Nutzen für den Klimaschutz  im Gesamtsystem verschwindend gering.

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) hat vor diesem Hintergrund das Projekt «Netzwerk Natürlicher Klimaschutz» lanciert. In der ersten Phase haben wir das grundsätzliche Interesse für naturbasierte regionale Wertschöpfungsketten ausgelotet und Umsetzungsmöglichkeiten skizziert: zum einen für das Beispiel Moore und Paludikultur im Landkreis Weilheim-Schongau (Bayern), zum anderen für das Thema Wald und Holz im Saanenland (Kanton Bern). In der neuen Phase vertiefen wir die Arbeit in beiden Regionen und bereiten mit Grundbesitzenden, Flächenbewirtschaftern, Biomasseverarbeitern und Vertreibern Pilotprojekte vor, die «ready to go» sind - also direkt in die Umsetzung gehen können. Für die übergeordnete Koordinationsebene erstellen wir einen Businessplan und suchen  Finanzierungspartner, die den natürlichen Klimaschutz und die Co-Benefits für Biodiversität und Gesellschaft langfristig unterstützen wollen.

Wir arbeiten mit dem Lean-Startup-Ansatz, um schnelle und nutzerfokussierte Entscheidungen treffen zu können, und bringen unsere geballte Kompetenz in den Bereichen Klimawandel, Inwertsetzung natürlicher Ressourcen, Geschäftsmodellentwicklung und Community Building ein. Wir binden Partner aus der Finanzwelt und der Wissenschaft ein und kooperieren eng mit den zuständigen Behörden aus den Bereichen Umwelt, Land- und Forstwirtschaft sowie Standortförderung. Denn nur gemeinsam können wir den natürlichen Klimaschutz aus der Nische holen und in den Mainstream bringen.

Zahlen und Fakten

Zeitraum

2025

Status

laufend

Leistung planval

Innovationsformat, Partizipation / Co-Creation, Wissens-/ Netzwerkmanagement, Geschäftsmodellentwicklung und -implementierung

Geschäftsfeld

Zukunftsfähige Wirtschaft

Themen

Klimawandel, Inwertsetzung natürlicher Ressourcen

Kontaktperson

Thomas Probst

Projektteam

Thomas Probst

Lorenz Kurtz

Marc von Niederhäusern

Innovationsformate schaffen neue Denkansätze.

Möchten Sie mehr über dieses Projekt erfahren oder steht bei Ihnen eine ähnliche Aufgabe an? Lassen Sie uns darüber reden.

Thomas Probst

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