Mit Plaffeien23 haben wir gezeigt, dass sich Design Thinking auch hervorragend eignet, um partizipativ einen Dorfkern zu entwickeln. Nun nehmen wir die nächste Stufe: in Fischenthal (ZH) und Saanen (BE) sind wir mit zwei neuen Entwicklungsprozessen gestartet – dabei betrachten wir nicht «nur» die Dorfzentren, sondern das gesamte Gemeindegebiet: Sowohl in der «WerkstattF» von Fischenthal als auch bei «Zukunft Saanen» geht es darum, Entwicklungsschwerpunkte und -ziele gemeinsam mit der Bevölkerung zu erarbeiten und festzulegen. Anschliessen haben die Akteure der beiden Gemeinden die Möglichkeit, konkrete Projekte zu lancieren, mit denen die gesteckten Ziele erreicht werden können. So schaffen wir die Verbindung zwischen strategischer Ebene und Umsetzung: Beide Gemeinden wollen zwar wissen, wohin sich ihre Gemeinde entwickeln soll (Strategie). Viel wichtiger ist ihnen jedoch, ihre Bevölkerung zu aktivieren, damit sie sich vermehrt für ihren Lebens- und Arbeitsort engagieren kann (Projekte).

Design Thinking hilft uns nicht nur dabei, die beiden Gemeinden mit ihren Akteuren zu verstehen und den Prozess zu strukturieren. Seine Stärken entfaltet der Ansatz beim partizipativen Erarbeiten von Entwicklungsschwerpunkten, Zielen und Projekten. Entscheidend ist die Grundhaltung: konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Menschen, klarer Fokus auf die lokalen Problemstellungen, neue Wege beschreiten – und: nicht nur denken, sondern auch machen! So können innovative und dauerhafte Lösungen entstehen.

Bild rechts: © Destination Gstaad
Bild links: © Gemeinde Fischenthal

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