Der erste Erfahrungsaustausch zum Programm Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2014–2018 mit dem Themenschwerpunkt «Wirtschaft in funktionalen Räumen» ist erfolgreich verlaufen. Sebastian Bellwald, Geschäftsleiter der Planval AG, hat den interaktiven Workshop im Auftrag des ARE moderiert.

Sechs aktuelle Projekte aus der gesamten Schweiz wurden präsentiert und anschliessend diskutiert. Beispielhafte, modellhafte Lösungen sollen bis 2018 entwickelt und ausgetestet werden: Überkantonale Zusammenarbeit im Metropolitanraum Zürich in Bezug auf die Wertschöpfungskette in der Tagungswirtschaft, Nutzung des Potentials in «Durchgangszonen» wie beispielsweise in den Projekten Nachhaltige Geotourismusregion Mattertal oder Sillon rural oder auch eine Testplanung für eine gesamte Region im Projekt Frenkentäler Zukunft. Eine Methodik, die bislang auf regionaler Ebene noch nicht eingesetzt wurde.

Modellhaft sind auch die Projekte «Natürliche Ressourcen als Entwicklungsmotor» aus dem Val Schons, bei welchem eine regionale Gewerbezone über drei Standorte hinweg entstehen soll und aus der Region Oberthurgau, bei welchem eine Abstimmung wirtschaftlicher und raumplanerischer Anforderungen als Voraussetzung für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung als Hauptziel definiert wurde.

Der Austausch hat gezeigt, dass sich bei den verschiedenen Projekten vielfach ähnliche Fragestellungen stellen, z.B. wie eine breite Abstützung des Projektes entwickelt werden kann. Wie Ergebnisse aufbereitet werden können, damit diese von Dritten genutzt werden können und vor allem wie die Wirkung der Projekte gestärkt werden kann.

Bereits gemachte Erfahrungen, Erkenntnisse und Folgerungen aus den Modellvorhaben der letzten Periode 2007–2011 sind in der Broschüre «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung – Nutzen-Lastenausgleichsysteme» beschrieben und können bei Planval bestellt werden. Auch für die aktuelle Periode 2014–2018 sind diverse Publikationen geplant.

Mehr zu den Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung

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