«SARS-CoV-2» – so die kryptische Bezeichnung des Virus, das die ganze Welt in die Knie zu zwingen drohte und auch in der Schweiz die grösste Zäsur seit dem Zweiten Weltkrieg provozierte. Nicht nur politisch, ökonomisch, gesellschaftlich oder gesundheitlich brachte die Krise einschneidende Veränderungen mit sich. Ein grosser Teil arbeitstätiger Personen arbeitete in den vergangenen Monaten im Homeoffice, tut es teilweise immer noch und die Arbeitskultur veränderte sich ruckartig. Die lang zitierte Digitalisierung hielt plötzlich Einzug in unterschiedlichste Arbeitsbereiche und entsprechende Arbeitsformen: Wer konferiert seither nicht per Videoschalte, nutzt nicht alle möglichen digitalen Tools und Kanäle?

Auch PLANVAL machte dahingehend grosse Schritte, entwickelte in den letzten Wochen vor allem auf digitalen Plattformen in verschiedenen Design Sprints Prototypen neuer Projekte und setzte Formen virtueller Veranstaltungen in unterschiedlichen bereits bestehenden Projekten um – so auch im konkreten Fall der Plattform «Digitalisierung und Regionalentwicklung», die PLANVAL als Generalunternehmerin im Rahmen des Mandats «regiosuisse – die Netzwerkstelle für Regionalentwicklung in der Schweiz» mitverantwortet:

Am 25. Juni 2020 fand eine Videokonferenz der regiosuisse-Plattform «Digitalisierung und Regionalentwicklung» zum aktuellen Thema «Chancen und Möglichkeiten infolge von Covid-19» statt. Das Austauschtreffen versammelte rund 60 Personen. Dank Videomitschnitt können die Referate und Diskussionen online nachgehört werden. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass der Lockdown einen grossen, in der Regionalentwicklung hoch willkommenen Digitalisierungsschub mit sich brachte. Interessant war etwa das Beispiel aus Deutschland, das veranschaulicht, wie sie Logistik in (peripheren) ländlichen Räumen revolutionieren. Eindrücklich waren auch die Geschichten, wie in verschiedenen Regionen der Schweiz mit einigen Nachtschichten innert weniger Tage E-Commerce-Plattformen zur Unterstützung des regionalen Handel und Gewerbe in Betrieb genommen werden können. Das hat uns sehr gefallen. Es erinnert uns stark an eines unserer eigenen Mottos: Machen statt wollen!

Am 16. September 2020 findet die nächste Videokonferenz statt. (Anmeldungen sind bereits möglich!) Das dann titelgebende Thema «Was sind die Herausforderungen neuer Arbeitsformen für die regionale Entwicklung?» verbindet die durch Corona veränderte Arbeitsweise in den Regionen mit Fragen und Herausforderungen, die sich aus den gemachten Erfahrungen ergeben haben. Welche Lehren können wir hinsichtlich neuer Arbeitsformen aus dieser Krise ziehen? Was bedeutet dies für die Regionen in Bezug auf territoriale Entwicklung, Mobilität, Infrastruktur, sozialen Zusammenhalt und neue Geschäftsmodelle für lokale Dienstleistungen? Und wie kann eine grössere Widerstandsfähigkeit für periphere Regionen aufgebaut werden? Damit haben wir Gelegenheit das Schwerpunktthema unserer aktuellen regioS-Ausgabe weiter zu vertiefen. Das Magazin regioS können Sie übrigens auch als Abo oder Einzelausgabe gratis bestellen.

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